Antrieb 4.0
Zukunftsweisende Antriebslösungen für die Industrie
Antrieb 4.0 forscht an notwendigen Standards im Bereich Industrie 4.0. Ein geteilter Datenraum ist die Grundlage für die Entwicklung serviceorientierter Geschäftsmodelle rund um die digitalisierte Produktion und vernetzte Wertschöpfungskette. Ziel ist eine herstellerübergreifende Kompatibilität für Auswahl, Inbetriebnahme, Betrieb und Service von Antrieben. Die enge Verzahnung mit der Industrie stellt den ökonomischen und ökologischen Mehrwert sicher und bietet vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) erhebliche Wettbewerbsvorteile.
Das Forschungsprojekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BWMK) gefördert und von der Europäischen Union finanziert.
Mehr über Antrieb 4.0
Imagefilm
Antrieb 4.0 – eine gemeinsame Sprache für alle Antriebslösungen.
Fakten
Antrieb 4.0 in Zahlen
22
Projektpartner
4,3 Mio. €
Projektvolumen
3 Jahre
Laufzeit
Die Ergebnisse
Publikationen aus dem Reallabor Antrieb 4.0
Das Transferpaket bündelt die zentralen Ergebnisse des Reallabors Antrieb 4.0 in fünf aufeinander abgestimmten Publikationen. Gemeinsam vermitteln sie einen Überblick über das Projekt sowie wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse, praxisnahe Erfahrungen und konkrete Handlungsempfehlungen zu Interoperabilität, Datenräumen, datengetriebener Wertschöpfung und Industrial AI.
Ergänzt wird das Transferpaket durch eine Studie zu den Interoperabilitäts- und Komplexitätskosten von Digital-Product-Passport-Systemen. Sie untersucht die wirtschaftlichen Auswirkungen regulatorischer Anforderungen und liefert Unternehmen sowie politischen Entscheidungsträgern belastbare Orientierungswerte für die Einführung Digitaler Produktpässe.
Technisches Whitepaper
Vom Maschinenraum in den Datenraum
Eine Machbarkeits- und Umsetzungsstudie zu Architektur und Implementierungen interoperabler Antriebssysteme in einem föderierten Datenökosystem.
Das Whitepaper dokumentiert die Machbarkeit und Umsetzung interoperabler Antriebssysteme in einem föderierten Datenökosystem. Es beschreibt Architektur, Implementierung und die im Reallabor Antrieb 4.0 entwickelten Lösungsansätze.
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Die Machbarkeits- und Umsetzungsstudie dokumentiert Architektur, Implementierung und Evaluation interoperabler Antriebssysteme in einem föderierten Datenökosystem. Sie bündelt die technischen Ergebnisse des Reallabors Antrieb 4.0 und zeigt, wie standardisierte Datenmodelle und interoperable Informationsstrukturen die Grundlage für Datenräume und datengetriebene Wertschöpfung schaffen.
Whitepaper Business Model
Antrieb für datengetriebene Wertschöpfung
Geschäftsmodelle, Mehrwertservices und Handlungsempfehlungen aus dem Reallabor Antrieb 4.0
Das Whitepaper beschreibt, wie auf Basis interoperabler Daten neue Mehrwertservices und datengetriebene Geschäftsmodelle entwickelt werden können. Es bündelt Erfahrungen, Methoden und Handlungsempfehlungen aus dem Reallabor Antrieb 4.0.
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Das Whitepaper bündelt die im Reallabor Antrieb 4.0 gewonnenen Erfahrungen zur Entwicklung datengetriebener Wertschöpfung. Es beschreibt methodische Ansätze zur Identifikation und Gestaltung von Mehrwertservices, beleuchtet Anforderungen an datengetriebene Geschäftsmodelle und leitet praxisnahe Handlungsempfehlungen für Unternehmen ab.
Whitepaper Transfer
Toolbox Antrieb 4.0
Erfahrungen und Werkzeuge zur Gestaltung datengetriebener Wertschöpfung.
Die Toolbox unterstützt Unternehmen dabei, Potenziale datengetriebener Wertschöpfung systematisch zu identifizieren und weiterzuentwickeln. Sie bündelt praxiserprobte Methoden, Werkzeuge und Erfahrungen aus dem Reallabor Antrieb 4.0.
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Die Toolbox stellt ausgewählte Methoden und Werkzeuge zur Entwicklung datengetriebener Wertangebote bereit. Sie unterstützt Unternehmen dabei, Potenziale zu identifizieren, Geschäftsmodelle weiterzuentwickeln und datengetriebene Innovationen strukturiert umzusetzen. Grundlage sind die Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem Reallabor Antrieb 4.0.
Studie und Szenarioanalyse
Interoperabilitäts- und Komplexitätskosten von Digital-Product-Passport-Systemen
Die Studie analysiert die Interoperabilitäts- und Komplexitätskosten von Digital-Product-Passport-Systemen und quantifiziert deren Auswirkungen für unterschiedliche Unternehmensarchetypen. Sie liefert Orientierungswerte sowie Handlungsempfehlungen für Unternehmen und politische Entscheidungsträger.
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Mit der Einführung des Digitalen Produktpasses (DPP) entstehen für Unternehmen neue technische, organisatorische und regulatorische Anforderungen. Die Studie untersucht die daraus resultierenden Interoperabilitäts- und Komplexitätskosten anhand verschiedener Unternehmensarchetypen und Szenarien. Auf Grundlage einer Literaturanalyse, Experteninterviews, eines Rechtsgutachtens und einer modellbasierten Kostenanalyse werden zentrale Kostentreiber identifiziert sowie Handlungsempfehlungen für Unternehmen und politische Entscheidungsträger abgeleitet.
Broschüre
Antrieb 4.0 – Interoperabilität, Datenräume und Industrial AI
Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen aus dem Reallabor Antrieb 4.0
Die Broschüre bietet einen kompakten Überblick über die Ergebnisse des Reallabors Antrieb 4.0. Sie zeigt, wie Interoperabilität, Datenräume und Industrial AI gemeinsam die Grundlage für datengetriebene Wertschöpfung in der Industrie schaffen.
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Mit der Broschüre werden die zentralen Ergebnisse des Reallabors Antrieb 4.0 erstmals kompakt zusammengeführt. Sie vermittelt einen verständlichen Überblick über die entwickelten Lösungsansätze, Demonstratoren, Publikationen und Handlungsempfehlungen und richtet sich an Unternehmen, Forschung sowie weitere Akteure der industriellen Digitalisierung.
Der Lösungsansatz
Interoperabilität und gemeinsame Standards
Bei elektrischen Antrieben gibt es eine Vielzahl von Lösungen unterschiedlicher Hersteller, die eine Kombination mehrerer Antriebssysteme nahezu unmöglich machen. Gemeinsam entwickelte Lösungen können die Digitalisierung und Flexibilität von Lieferketten und Fertigungsnetzwerken verbessern und damit zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit beitragen. Damit sich Interoperabilität und gemeinsame Standards durchsetzen können, ist die Speicherung, Nutzung und Erfassung von Daten, die aus den Antrieben gewonnen werden, von großer Bedeutung. Hier bietet Antrieb 4.0 einen geteilten Datenraum für smarte Antriebslösungen.
Use CaSES
Praxistauglichkeit
“Digitalisiertes Asset Management“ und „Ganzheitliche energieeffiziente Auslegung von Antriebslösungen“ heißen die zwei Schlüssel-Use-Cases, die Industrieunternehmen einen großen ökonomischen und ökologischen Mehrwert bieten. Das digitalisierte Asset Management verspricht Anlagenherstellern und -betreibern den Überblick über eine immer komplexer werdende Anlagenstruktur zu behalten. Ziel ist es, die Effizienz des Antriebssystems einer Anlage zu verbessern, Stillstandzeiten zu reduzieren, die Sicherheit zu verbessern, den Lebenszyklus zu verlängern und zirkuläre Strategien zu ermöglichen.
Im zweiten Use Case geht es um die Möglichkeit, Antriebssysteme für ein vom Betreiber vorgegebenes Last- und Bewegungsprofil durch die Kombination von Antriebskomponenten unterschiedlicher Hersteller möglichst energieeffizient auszulegen. Für das vorgegebene Last- und Bewegungsprofil und die ausgewählte Konfiguration des Antriebssystems können Energieverbräuche prognostiziert und während der Inbetriebnahme verifiziert werden.
Zu den Use Cases
Ihre Ansprechpartner
Konsortialleitung
Dr. Falk Eckert
Mobil: +49 170 5583707
E-Mail: falk.eckert@fe-zvei.org
Kommunikation
Maximilian Metzner
Mobil: +49 151 522 71 552
E-Mail: maximilian.metzner@fe-zvei.org